KI-Einsatz im Marketing
Die meisten KI-Initiativen in Marketing-Abteilungen scheitern an fehlender Struktur.
Ein professionelles Setup basiert auf drei Säulen: Befähigung, Prozess-Automatisierung und technischer Architektur.
Logik vor Anwendung
AI Enablement



KI-Modelle sind „nur“ Wahrscheinlichkeitsmaschinen. Wer sie wie eine Suchmaschine bedient, erhält durchschnittliche Ergebnisse. Enablement bedeutet für mich, die Arbeitsweise von LLMs (Large Language Models) grundlegend zu verstehen.
Ich teile mein Wissen gerne mit Teams und lerne genau so gerne von absoluten AI-Profis in meinem Umfeld.
- Strukturierte Denkpfade: Durch präzise Leitplanken erzwinge ich eine logische Zwischenanalyse der KI, bevor das finale Ergebnis erstellt wird.
- Context-Engineering: Ein Modell liefert nur dann exzellente Resultate, wenn es mit spezifischem Unternehmenswissen (Knowledge Base) gefüttert wird.
- Qualitätssicherung: Kontrolle muss sein. Die KI erledigt die Datenverarbeitung, der Mensch übernimmt die Abnahme und Korrektur.
Stabile Prozess-Architektur
Marketing Automation
Automatisierung im Marketing dient vor allem der Skalierbarkeit. Ein Workflow ist erst dann gut, wenn er ohne manuelle Eingriffe stabil läuft und Fehler selbstständig abfängt.
01.
Modulare Workflows
Ich baue Systeme in kleinen, abgeschlossenen Einheiten. Das macht sie wartungsarm. Wenn sich eine Anforderung ändert, wird nur das entsprechende Modul angepasst, nicht das gesamte System.
02.
Code als Weichenstellung
Oft ist Code verlässlicher, um in Workflows die Weichen zu stellen. KI wird erst dann benutzt, wenn Entscheidungen aus dem Kontext getroffen werden.
03.
Zentrale Datenbasis
Eine saubere Automation benötigt eine „Single Source of Truth“. Alle beteiligten Anwendungen müssen auf denselben Datenstamm zugreifen, um Konsistenz zu garantieren.
04.
Token-Management
Unkontrollierter Token-Verbrauch ist ein Zeichen für schlechte Architektur. Ich prüfe bei jedem Schritt, ob KI notwendig ist. KI wird nur dort eingesetzt, wo semantisches Verständnis erforderlich ist.
AI Tool Stack
Der Markt für KI-Software ist völlig übersättigt. Die Schwierigkeit besteht nicht darin, neue Tools zu finden. Sondern die richtigen Tools in den eigenen AI Tool Stack zu integrieren.
01.
Layers
Ich trenne zwischen der Intelligenz (Modell), der Steuerung (Schnittstellen) und der Ausgabe (Anwendung).
02.
API-Fokus
Ein Werkzeug wird nur Teil des Stacks, wenn es über geeignete Schnittstellen verfügt. Daten müssen optimal zwischen den Systemen fließen.
03.
Unabhängigkeit
Ich baue nur mit Tools, die theoretisch jederzeit austauschbar sind. Damit vermeide ich Abhängigkeiten zu einzelnen Anbietern.