Bildkonverter
Konvertiert Fotos, iPhone-HEIC und Kamera-RAW (DNG, CR2, NEF u.a.) zu WebP, AVIF, JPG oder PNG, alles im Browser, ohne Upload auf einen Server.
Kompression
Ausgewogen zwischen Qualität und Dateigröße
Ausgabeformat
Beste Kompression fürs Web, empfohlen
Originalmaße behalten
Bilder hier ablegen oder klicken zum Auswählen
JPG, PNG, WebP, GIF, HEIC, HEIF, BMP, AVIF, SVG und RAW (DNG, CR2, CR3, NEF, ARW, RAF, ORF, RW2), auch mehrere Dateien auf einmal
Die meisten kostenlosen Bildkonverter im Netz funktionieren gleich. Du lädst dein Foto hoch. Es verschwindet kurz auf einem fremden Server. Dann kommt eine umgewandelte Datei zurück. Was mit dem Original in der Zwischenzeit passiert, steht höchstens in einer Datenschutzerklärung, die niemand liest. Bei einer RAW-Datei von der Kamera oder einem HEIC vom iPhone geben viele dieser Tools sowieso auf und schicken dich zu Lightroom.
Dieser Konverter läuft komplett im Browser. Rein gehen JPG, PNG, WebP, GIF, BMP, AVIF, SVG, HEIC und HEIF. Dazu Kamera-RAW von Adobe, Canon, Nikon, Sony, Fujifilm, Olympus und Panasonic: DNG, CR2, CR3, NEF, ARW, RAF, ORF, RW2. Raus kommt WebP, AVIF, JPG oder PNG, wahlweise verkleinert.
Der Name ist noch aus der Zeit, als das Tool nur WebP konnte. Was es heute tut, geht deutlich weiter. Warum ich den Konverter gebaut habe, steht in meinem Beitrag zum Bildkonverter.
So funktioniert es
Du ziehst ein Bild ins Feld oder wählst es per Klick aus. Der Browser liest die Datei mit FileReader, zeichnet sie in ein unsichtbares <canvas> und schreibt mit canvas.toBlob(mime, quality) das Zielformat. Nichts davon verlässt den Tab. Es gibt schlicht keine Netzwerkanfrage, die deine Bilddaten enthalten könnte.
Drei Kompressionsstufen stehen zur Wahl. Niedrig bedeutet Qualität 0,95, kaum sichtbarer Unterschied, größere Datei. Mittel liegt bei 0,85 und ist der ausgewogene Standard. Hoch komprimiert auf 0,65, die Datei wird deutlich kleiner, der Qualitätsverlust sichtbar.
Das Feld Größe ändern skaliert Breite und Höhe gemeinsam auf 1 bis 100 Prozent, noch bevor das Bild gezeichnet wird. Änderst du eine Einstellung nachträglich, konvertiert das Tool alle schon hochgeladenen Bilder automatisch neu. Erneut hochladen musst du nichts.
Zwei Formate brauchen mehr als Canvas. Bei HEIC versucht der Browser zuerst den nativen Weg, das kann Safari von Haus aus. Scheitert das, lädt das Tool die Bibliothek heic2any nach, aber erst beim ersten HEIC in deiner Sitzung.
RAW-Dateien laufen über libraw-wasm, eine rund 1,4 MB große WebAssembly-Version von LibRaw. Sie demosaikt die Sensordaten mit dem Weißabgleich, den die Kamera selbst gespeichert hat. Beide Bibliotheken lädt das Tool nur bei Bedarf nach, damit die Seite für den häufigeren Fall, ein simples JPG oder PNG, schlank bleibt. Ein 40-Megapixel-RAW braucht dabei ein paar Sekunden.
Manche ganz neuen iPhone-ProRAW-Dateien nutzen JPEG-XL-Kompression. Die kann der WebAssembly-Decoder noch nicht auslesen. Dann greift das Tool auf die im RAW eingebettete Vorschau zurück, bei aktuellen iPhones bereits in voller Auflösung, statt mit einem Fehler abzubrechen. Animierte GIFs reduziert es auf das erste Bild, weil Canvas keine Animation speichert. SVGs rastert es vor der Konvertierung in ihrer eigenen Größe.
Wann du es brauchst
Er ist einer von zwölf kostenlosen Tools, die komplett im Browser laufen. Am meisten lohnt er sich hier:
- Du hast nach einem Shooting einen Ordner voller RAW-Dateien und willst schnell teilbare JPGs, ohne Lightroom zu öffnen.
- Jemand schickt dir ein iPhone-HEIC, du brauchst ein WebP oder JPG, das jeder Browser zeigt.
- Du willst einen Ordner PNGs vor dem Website-Upload in einem Rutsch zu WebP verkleinern.
- Ein Kunden-Foto soll fürs Web optimiert werden, aber nirgendwo hochgeladen.
Jedes Bild bekommt eine eigene Vorschau samt Statistik: Originalgröße, neue Größe, Ersparnis in KB und Prozent, dazu die Gesamtersparnis über alle Bilder. Herunterladen geht einzeln oder für alle Bilder auf einmal, jede Datei einzeln, kein ZIP. Brauchst du danach noch eine Social-Media-Grafik aus dem Bild, macht das der Thumbnail Generator.
Warum WebP für die meisten Fotos die richtige Wahl ist
Laut Googles eigener WebP-Dokumentation sind verlustfrei komprimierte WebP-Bilder im Schnitt 26 Prozent kleiner als PNG. Verlustbehaftete WebP-Bilder sind 25 bis 34 Prozent kleiner als vergleichbare JPEGs. Bei einer Produktbildergalerie oder einem Blogpost mit vielen Fotos macht das den Unterschied zwischen einer Seite, die sofort lädt, und einer, die ruckelt. Das fließt direkt in die Core-Web-Vitals-Werte ein, allen voran den Largest Contentful Paint.
AVIF komprimiert meist noch etwas stärker als WebP. Weniger Browser unterstützen es allerdings, und der Export braucht mehr Rechenzeit. Für die meisten Websites bleibt WebP der pragmatischere Standard. JPG ist die sicherste Wahl, wenn eine sehr alte Software das Bild öffnen muss. PNG gehört dorthin, wo Transparenz gebraucht wird, etwa bei Logos.
Kompression allein reicht nicht. Ein Bild sollte nie größer sein, als es auf der Seite tatsächlich angezeigt wird. Ein 4000 Pixel breites Foto in einem 800 Pixel breiten Container verschwendet Bandbreite, die niemand sieht. Genau dafür ist das Resize-Feld im Tool gedacht: die Zielbreite direkt beim Export festlegen, statt das Original aufzublähen und den Browser später herunterrechnen zu lassen. Postest du danach auf Instagram, gelten dort eigene Maße. Die stehen in diesen Lightroom-Export-Einstellungen für Instagram.
Dateiname und Alt-Text zählen auch
Konvertieren ist nur die halbe Arbeit. Der Dateiname bleibt automatisch der alte, nur mit neuer Endung: aus urlaub-strand.jpg wird urlaub-strand.webp.
Trag trotzdem vorher einen sprechenden Namen ein. „IMG_4821.webp“ sagt weder Google noch dir selbst etwas über das Bild.
Genauso wichtig sind Breite und Höhe im HTML. Fehlen sie, springt die Seite beim Laden, weil der Browser den Platz erst kennt, wenn das Bild fertig geladen ist.
Das Tool zeigt dir die exakten Maße jedes konvertierten Bilds direkt in der Vorschau, die trägst du einfach in width und height ein. Und jedes Bild braucht einen Alt-Text: kurz, konkret, beschreibt, was zu sehen ist, nicht nur „Bild“.
Was das Tool nicht macht
Es ist kein Ersatz für Lightroom oder einen anderen RAW-Konverter. Es liest den Weißabgleich aus der Kamera und stoppt dort. Belichtung, Farbkorrektur, Objektivkorrekturen: nichts davon fasst es an, dafür fehlt schlicht die Bildbearbeitung dahinter. Serverseitig speichert es auch nichts. Jedes Bild existiert nur im Tab, bis du die Seite neu lädst oder das Bild entfernst.
Trotz des Namens ist es längst kein reiner WebP-Konverter mehr. Die URL blieb, weil sie seit Jahren bei Google indexiert ist. Das Tool dahinter kann heute deutlich mehr.
FAQ
- Werden meine Bilder hochgeladen?
- Nein. Der Browser liest die Datei mit FileReader, zeichnet sie in ein unsichtbares Canvas und schreibt daraus das Zielformat. Es gibt schlicht keine Netzwerkanfrage, die deine Bilddaten enthalten könnte, und gespeichert wird auch nichts: Jedes Bild existiert nur im Tab, bis du die Seite neu lädst.
- Welche Formate kann ich reinwerfen?
- JPG, PNG, WebP, GIF, BMP, AVIF, SVG, HEIC und HEIF, dazu Kamera-RAW von Adobe, Canon, Nikon, Sony, Fujifilm, Olympus und Panasonic: DNG, CR2, CR3, NEF, ARW, RAF, ORF und RW2. Raus kommt WebP, AVIF, JPG oder PNG, auf Wunsch verkleinert. Der Name stammt aus der Zeit, als das Tool nur WebP konnte, die URL blieb, weil sie seit Jahren indexiert ist.
- Warum dauert eine RAW-Datei länger?
- Weil RAW über libraw-wasm läuft, eine rund 1,4 MB große WebAssembly-Version von LibRaw, die die Sensordaten mit dem Weißabgleich der Kamera demosaikt. Das Tool lädt sie erst beim ersten RAW deiner Sitzung nach, damit die Seite für den häufigeren Fall schlank bleibt. Ein 40-Megapixel-RAW braucht dann ein paar Sekunden.
- WebP oder AVIF?
- Für die meisten Websites WebP. Verlustfreie WebP-Bilder sind laut Googles eigener Dokumentation im Schnitt 26 Prozent kleiner als PNG, verlustbehaftete 25 bis 34 Prozent kleiner als vergleichbare JPEGs. AVIF komprimiert meist noch etwas stärker, wird aber von weniger Browsern unterstützt und braucht beim Export mehr Rechenzeit. JPG nimmst du, wenn sehr alte Software das Bild öffnen muss, PNG dort, wo Transparenz gebraucht wird.
- Ersetzt das Lightroom?
- Nein. Der Konverter liest den Weißabgleich aus der Kamera und hört dort auf. Belichtung, Farbkorrektur und Objektivkorrekturen fasst er nicht an, dafür fehlt die Bildbearbeitung dahinter. Für einen Ordner RAWs, aus dem schnell teilbare JPGs werden sollen, reicht er, für die Entwicklung eines Fotos nicht.