Ich.

DieMaschinen.

KI im Marketing: was meine Maschinen mir abnehmen

Ungefähr mein Dienstag.50 %

Ein Content Strategist und seine Agenten.

Erst habe ich alles selbst gemacht.

Dann habe ich es den Maschinen beigebracht.

Jetzt schreibe ich auf, wo das gut geht und wo nicht.

Kann eine Maschine für michschreiben?

Kann sie, aber auf dieser Seite darf sie nicht.

Früher habe ich das allesvon Hand gemacht.

Ohne KI brauchte ich ein Team, heute steuere ich KI-Agenten.

Was vom Job übrig bleibt.

Hauptjob: Content-Strategie. Positionierung, Kampagnen, Creatives, Redaktion, SEO, GEO. Viel davon macht inzwischen die KI, zumindest den ersten Entwurf. Was am Ende rausgeht, verantworte trotzdem ich.

  1. Blogbeiträge recherchieren, briefen, draften und optimieren

    Claude.

  2. KPIs auswerten und Pläne bauen, die nächste Woche schon wieder anders aussehen

    n8n.

  3. Grafiken und PDFs, die durch gefühlt tausend Teams mussten

    Claude.

  4. Motion Design

    Claude Code.

  5. Untertitel setzen (übelster Pain, if you know you know)

    Claude.

  6. Entscheiden, was davon rausgeht

    Ich.

Der erste Entwurf ist oft besser als meiner. Was bleibt?Geschmack.

Entwürfe kosten heute nichts mehr. Die Entscheidung, welcher rausgeht, schon.

Die Maschine liefert Entwürfe, aber welches Problem die lösen sollen, weiß sie nicht.

Auf LinkedIn wird täglich Unglaubliches mit KI vollbracht, meistens in Form von bunten Bildchen und Slop-Videos mit 400 Likes drunter. Wenn du nachfragst, welches Problem das einem Unternehmen gelöst hat, wird es erstaunlich ruhig.

Meine Arbeit fängt bei den Problemen an, und die kenne ich noch von früher, weil ich sie jahrelang manuell lösen musste. Welcher Entwurf rausgeht und welcher besser im Ordner bleibt, entscheide ich, und genau den Teil will ich auch nicht abgeben.

Ich hatte die Idee. Claude hatte die Geduld.Werkzeuge.

Laufen im Browser und laden nichts hoch.

Und wer steht am Ende dafür gerade?Ich. Noch.

Die Maschinen arbeiten, unterschreiben muss ich.

Wo wir Menschen noch gebraucht werden.

Irgendwann nimmt die KI uns vermutlich allen die Arbeit weg. Bis dahin bin ich lieber mit Claude befreundet als dagegen (wir haben eine sehr einseitige Beziehung, ich rede, Claude arbeitet).

Und wenn du dich jetzt nicht damit beschäftigst, bist du in zwei Jahren weg vom Fenster. Klingt hart, ist aber meine Prognose, nicht meine Meinung.

  • Claude liefert den ersten Entwurf. Ich entscheide, was rausgeht, und stehe am Ende dafür gerade.
  • Claude kennt nur den Kontext, den ich ihm gebe. Die Probleme kenne ich, weil ich sie jahrelang von Hand gelöst habe.
  • Claude hat Backend und Infrastruktur gebaut. Die Texte auf dieser Seite schreibe ich selbst. Hi there, btw.

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Auf LinkedIn antworte ich selbst. Noch.

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